Ressourceneffiziente Produktion, maximaler Gewinn aus minimalen Ressourcen
Keywords: Open Innovation, Ressourceneffizienz, Energieeffizienz, Produktion, Logistik
Wir wissen nicht erst seit gestern, dass alle bisher ausgebeuteten natürlichen Ressourcen - fossile Energiequellen, Bodenschätze und nicht zuletzt Wasser - nur endlich verfügbar sind. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderung werden wir zusammen mit unsern Partnern in den nächsten Wochen eine Reihe von Anregungen aus Theorie und Praxis zum Thema der ressourceneffizienten Produktion vorstellen.
"An die Stelle von maximalem Gewinn aus minimalem Kapital muss maximale Wertschöpfung aus minimalen Ressourcen treten", so Prof. Reimund Neugebauer; dieser Paradigmawechsel bietet den produzierenden Unternehmen eine grosse Chance für Innovationen unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Risiken.
Eine wegweisende Studie zum Thema "Energieeffizienz in der Produktion" zeigt, dass allein beim Energieverbrauch ein Einsparungspotenzial von bis zu 30% brach liegt. Die Nutzung dieses Potenzials wird in den wichtigen Industrienationen durch nationale Förderungen unterstützt. So soll als Beispiel die Energie- und Rohstoffproduktivität im Vergleich zum Anfang der neunziger Jahre bis 2020 verdoppelt werden.
Um die ehrgeizigen Ziele erreichen zu können, bedarf es eines ganzen Kanons von Veränderungen sowohl der bisher betriebenen Produktionsprozesse als auch der Produktkomponenten. Es ist ein innovativer Schub erforderlich - und möglich - um neue Methoden, Technologien und Erzeugnisse zu gestalten, die Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz der produzierenden und verarbeitenden Industrie über den gesamten Lebenszyklus der Produkte hinweg umfassen.
In den nächsten Wochen werden wir, zur Verdeutlichung der oben gemachten Aussagen, unter anderem die folgenden Themen ansprechen: Der ganzheitliche Systemansatz zur Ressourcenschonung, ressourceneffiziente Produktionsanlagen, Energieeffizienz und Effektivität in der Logistik, etc.
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