d  |  e

Nanobiotechnologien: komplexes innovatives Umfeld

Keywords: Open Innovation, Nanobiotechnologie, Nanomedizin, Nanobiopartikel, synthetische Nanomaterialien, Biotechnologie, Nanocarrier

Die Kombination von Nanomaterialien mit biologischem Material führt zu innovativen Ansätzen in der Nanomedizin, der Analytik und den Materialwissenschaften und zu Problemlösungen, wie sie weder die Nanotechnologie noch die Biotechnologie alleine liefern könnten. Die positiven Aspekte der Kombination von nanotechnologischen Ansätzen und der Verwendung von "Open Innovation"-Prozessen wurden im Grundsatz bereits unter dem Titel Nachhaltige Innovationen mit Nanomaterialien diskutiert.

Durch das Zusammenbringen der Potentiale der Nanotechnologie mit dem weiten Feld der Biotechnologien ergeben sich über die traditionellen Anwendungsbereiche der Nanomaterialien hinaus neue, vielversprechende Möglichkeiten, aber auch völlig neue Herausforderungen für Innovationen. Die sogenannten Nanobiotechnologien stützen sich auf eine multidisziplinäre Wechselwirkung von Biologie, Materialwissenschaften und Nanotechnologien. Seit mehr als einem Jahrzehnt hat diese Durchdringung der Disziplinen stattgefunden und sich in einigen technologischen Bereichen bereits etabliert. Beispiele sind: Immuntherapie, Impfstoffentwicklung, Gentherapie, Krebstherapie, Pflanzenverbesserung, Bioimaging, biologische Konstruktion von Nanopartikeln, Entwicklung von Biosensoren sowie medizinische Diagnostik und Umweltanalytik.

Forschung und Entwicklung, aber auch Produktion und Marktzulassung im Bereich der Nanobiotechnologien finden in einem sehr komplexen Kontext mit vielen interdisziplinären Fragestellungen statt, die eine Kombination von Fachwissen erfordern. Als Beispiel wären zu nennen: welche speziellen Anforderungen können durch eine Kombination von Bio- und Nanomaterialien adressiert werden, welche Kombination von Bio- und Nanomaterialien ist für die Gewichtung von Chancen und Risiken bei der Anwendung von Nanomaterialien im Biotech-Bereich von Vorteil oder welche speziellen Regulationen gelten für welche Anwendungen.

Für die Beantwortung dieser interdisziplinären Fragestellungen gibt es heute praktisch noch nicht den einen Experten. Das Fachwissen rekrutiert sich immer noch aus den einzelnen Disziplinen. In diesem komplexen Umfeld Innovationen zu generieren und umzusetzen erfordert deshalb in hohem Masse einen Blick "über den Tellerrand hinaus". So kann bestehendes Wissen aus anderen Disziplinen gewinnbringend genutzt werden. Damit sind Open Innovation-Ansätze genau das richtige Werkzeug für die Nanobiotechnologien.

In den nächsten Wochen werden wir an dieser Stelle deshalb zur Ausleuchtung des Themas und für die Anregung konkreter Innovationsideen einige Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen der Nanobiotechnologien unter dem Motto "Nanobiotechnologien: komplexes innovatives Umfeld" vorstellen.

Weitere Informationen und Dienstleistungen zum Thema Open Innovation finden Sie hier.

Ihr Ansprechpartner für Nanobiotechnologien: Dr. Jürgen Höck, TEMAS AG, CH-9320 Arbon, juergen.hoeck@temas.ch

Open Innovation Scout

Open Innovation Scout

Nanobiotechnologien: komplexes innovatives Umfeld

» weiterlesen

TEMAS AG
Egnacherstrasse 69
CH-9320 Arbon
Tel. +41 71 446 50 30

» temas@temas.ch